Christian Buggisch hält nichts von einer Null-Risiko-Strategie

Es ist ein halbes Jahr her, dass die Hagener Polizei mit dem Appell, keine Kinderfotos zu posten, enorm viel Reichweite bekam. Etwas später hat Christian Buggisch dies in seinem Blog aufgegriffen und kommentiert.

Er versteht die Sorge, sucht aber den Kompromiss irgendwo in der Mitte des Schwarz-Weiß-Denkens.

„Null-Risiko-Strategie im echten Leben würde bedeuten, Kinder niemals in ein Auto zu setzen (Todesgefahr!) oder mit erwachsenen Familienangehörigen allein zu lassen (Missbrauchsgefahr!).“

Das so zu sehen, ist zwar fast immer irgendwie richtig und nachvollziehbar, aber ich bleibe dabei, dass es bei Kinderfoto im Web um das grundsätzliche Persönlichkeitsrecht der Kinder geht. Und bei grundsätzlichen Rechten sind Kompromisse ja eher fehl am Platz. Ganz ohne Hysterie halte ich also daran fest: Bitte keine Kinderfotos im Social Web!

Macht Euch ein eigenes Bild von Christian Buggischs Blogpost, der unter anderem auch nicht ganz zu Unrecht einmal mehr das Niveau aller Diskussionen im Web kritisiert …

Christian Buggisch

Kinderbilder auf Facebook – über Risiken und Schreckgespenster

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